Wasser Nachrichten


Thessaloniki Ungewöhnliches Bündniss gegen die Wasserprivatisierung in Griechenland lesen

Köln ARD-Monitor: Wie die EU Wasser zur Handelsware machen will. hier

Stuttgart Der Bürgerprotest zeigt Wirkung. Stuttgart will die Privatisierung des Wassers rückgängig machen. Ein Artikel der Stuttgarter Zeitung lesen

Berlin Ein bedeutender Sieg der Berliner Bürgerbewegung "Berliner Wassertisch": Der Gesetzentwurf über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben wurde durch Volksentscheid angenommen. mehr

Berlin Wasser-Volksbegehren in Berlin zulässig
Der Berliner Verfassungsgerichtshof hat am 6. Oktober entschieden, dass die Ablehnung des Volksbegehrens zur Offenlegung der Verträge zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe unzulässig sei.
Trotz der Unterstützung durch 36.000 Unterschriften war das Begehren des Berliner Wassertisches «Schluss mit den Geheimverträgen - Wir Berliner wollen unser Wasser zurück» im vergangenen Jahr vom Berliner Senat abgelehnt worden.
Das Verfassungsgericht stellte nun fest, dass es nicht Aufgabe des Senates sei, Volksbegehren im Vorfeld auf ihre Verfassungsmässigkeit zu prüfen, ausser wenn sie offenkundig gegen wesentliche Verfassungsprinzipien verstossen, was beim Wasserbegehren klar nicht der Fall sei.
Thomas Rudek vom Berliner Wassertisch begrüsste das Urteil als eine "Stärkung der Demokratie". Weitere Informationen:  Berliner Wassertisch: www.berliner-wassertisch.net


Auszug aus dem Newsletter von Kern Film (Wasser unterm Hammer):
Der Aufklärungsfilm über die Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung in Deutschland und England "Wasser unterm Hammer" ist inzwischen nahezu flächendeckend in Deutschland verteilt. Und gerade jetzt in Vorbereitung zum Weltwassertag am 22.März wird die Dokumentation auf vielen Veranstaltungen gezeigt. Überall, wo Gemeinden Gefahr laufen, ihre Stadt- bzw. Wasserwerke zu privatisieren, wird von Privatisierungsgegnern mit "Wasser unterm Hammer" Aufklärung betrieben.

In der Schweiz sind offensichtlich viele Politiker gerade im Begriff einen Großangriff auf die kantonale Wasserhoheit vorzubereiten. Wasseraktive haben an alle schweizerischen Wasserwerke unseren Film und das neuerschienene Buch von Jens Loewe "Das Wassersyndikat" versandt. Für Mai ist eine internationale Wasser-konferenz in Zürich in Planung. Näheres bald unter www.Wasser-in-Buergerhand.de .

"Schluss mit den Geheimverträgen. Die Berliner wollen ihr Wasser zurück!", ist die Headline des Volksbegehrens in Berlin, wo die Wasserwerke teilprivatisiert sind. Die Bürgerinitiative Berliner Wassertisch hat am Freitag , den 1.Feb.08 dem Landeswahlleiter über 38.600 Unterschriften für die Zulassung des Volksbegehrens zur Offenlegung der Verträge in der Berliner Wasserwirtschaft übergeben - fast doppelt so viel wie nötig! Hurra, die erste Hürde ist genommen!
Info unter: www.thema-berlin.de/berlinerwassertisch.html  

Ein doppeltes Hurra! Hurra! Für Leipzig. Hier stimmten die Bürger am 27.01.08 mit überwältigender Mehrheit gegen die Teilprivatisierung ihrer Stadtwerke, gegen ihren OB Burkhard Jung (SPD) Der französische Konzern Gaz de France hatte gut 520 Millionen Euro für die Minderheitsbeteiligung von 49,9%geboten.

Die letzte Forsa Umfrage beweist, ein Umdenken ist in Gang gekommen: 76% der Bundesbürger sind gegen die Privatisierung öffentlicher Unternehmen! Laut Spiegel denkt jede zehnte Kommune in Deutschland darüber nach, Privatisierungen wieder rückgängig zu machen, nicht nur im Wasserbereich.

Stuttgart, Januar 2008 ."Alles im Fluß - Europaabgeordnete warnen vor Liberalisierung des Wassermarktes". Die Europäische Kommission sei dabei "mit allen Mitteln" die Wasserversorgung "durch die Hintertür" zu privatisieren, berichtet bw-Woche, Der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg. Artikel lesen

Tennang Tettnang rekommunalsiert die Daseinsfürsorge Bericht

Tagesschau, Germany UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung: Wasserkrise ist größere Bedrohung als Krieg weiter

Espace, Schweiz China droht nach Ansicht seiner zuständigen Behörde eine Umweltkrise, die die Erträge aus 30 Jahren Wirtschaftswachstum aufzehren könnte. lesen

Junge Welt, Germany »Nur die Reichen können sich dann Wasser leisten« Gewerkschaft: In El Salvador läßt der Staat die Versorgung mit Trinkwasser verkommen, um die Privatisierung zu rechtfertigen. Ein Gespräch mit Wilfredo Romero weiter

Die Welt, Berlin Berliner Wasserwerke erhöhen im nächsten Jahr die Preise weiter

Finanznachrichten, Germany RWE verkauft Thames Water für 12 Mrd. Euro weiter

In London wird das Wasser knapp. Es versickert wegen maroder Leitungen. Das beschert der RWE-Tochter "Thames Water" satte Gewinne. Die Briten sind sauer. ...  weiter

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Die Zeit - Hamburg,Germany  Auf die Tochter des Essener Versorgungskonzerns RWE kommen nach britischen Presseberichten möglicherweise Strafzahlungen von bis zu 140 Millionen Pfund (rund ...     weiter

Attac, Germany  So teuer wie in Berlin ist Wasser in keiner Großstadt Deutschlands:   weiter

Finanzen.net, Germany China braucht Wasser - Globale Versorger wollen an der Krise verdienen weiter