Ökonomie 

Wieviel Geld gibt es auf der Welt?

Die beeindruckende Visualisierung des gesamten Geldvermögens auf der Welt.


Wetten gegen den Euro

Chef-Finanzaufseher spricht von "Angriffskrieg gegen Euro-Zone" Spiegel

Wichtig sind dabei die großen sogenannten Die G-14 Dealer: Bank of America-Merrill Lynch, Barclays Capital, BNP Paribas, Citibank, Credit Suisse, Deutsche Bank AG, Goldman Sachs & Co, HSBC Group, J.P. Morgan, Morgan Stanley, The Royal Bank of Scotland Group, Societe Generale, UBS AG, Wells Fargo Bank.

Das Geheimtreffen der Hedgefondsmanager zur Verabredung der Wetten gegen den Euro wird in verschiedenen Buchveröffentlichungen über die Hintergründe der Banken- und Finanzkrise bestätigt; z. B. hier,
auch auch Hans Olaf Henkel beschreibt es in seinem Buch: Rettet unser Geld

Weitere Quellen dazu Heise.de hier und Wirtschaftsberater.at hier und der Spiegel.

... und was man bei solchen Geschäften so verdienen kann: 2,4 MILLIONEN DOLLAR PRO STUNDE lesen

Hedgefonds-Titanen wie SAC Capital Advisors oder Soros Fund Management darüber, ob und wie man den Euro am besten shorten (also auf fallend Kurse wetten) könnte. Ihr Prognose: Der Euro fällt auf eins zu eins zum Dollar. Kritik wiesen die Manager weit von sich, es habe sich um ein informelles Branchentreffe gehandelt. lesen 

Die Folgen: „Der Kollaps des Euro ist möglich“, Interview der Zeit mit Soros.

Major hedge funds making bets against the euro. Wall Street Journal

„Das ganze ist noch viel schlimmer: Soros, GS, Hedge Funds attack Greece, Euro“ lesen

Eine geplante Aktion des ökonomischen Krieges: It has been evident for some time that the ongoing speculative attack on Greece, along with such other countries as Spain, Ireland, Portugal, and Italy, was not primarily a reflection of their economic fundamentals, nor yet a spontaneous movement of "the market," but rather an orchestrated action of economic warfare. Hier und hier

Soros bestreitet in der FAZ, gegen den Euro spekuliert zu haben. Aber er spekuliert.

Und dann meldet Reuter die Einstellungen der Ermittlungen eingestellt - U.S. ends probe of hedge fund ‚idea dinner’ lesen.

Ein modernes Beispiel für die Tätigkeit dieser Fonds sind die Abwertungsspekulationen gegen den Euro vor dem Ausbruch der griechischen Schuldenkrise Ende 2009/Anfang 2010 gewesen. Auch an der an den Märkten für Staatsanleihen und Kreditderivate (CDS) betriebenen Spekulation auf eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands waren Global Macro Fonds beteiligtschreibt die FAZ 

Hedgefonds und andere spekulative Großinvestoren hielten zum 6. Dezember netto 95.814 Kontrakte auf einen fallenden Eurokurs, und 104.302 solcher Kontrakte in der Woche davor, wie aus Daten der Commodity Futures Trading Commission in Washington hervorgeht. Noch im Mai gab es 99.516 Kontrakte für einen Anstieg des Euro. Dermaßen viele Kontrakte, die auf einen fallenden Euro setzen, gab es zuletzt 2010. Kurz darauf begann der Euro von 1,1877 Dollar im Juni bis auf 1,4282 im November zu klettern, schreibt die Whttps://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article105369425/Mehr-Wetten-auf-Euro- Kursverfall-Talfahrt-nach-Leitzinssenkung.htmlelt. (12.12.2011)

Wie es funktioniert: Swaps - Kreditversicherungen (CDS) Profis allerdings gehen in der Griechenlandkrise anders zu Werk. Sie bedienen sich der Kreditversicherungen (CDS) und sitzen damit an einem viel längeren Hebel als die Käufer einfacher Staatsanleihen. Eigentlich als Versicherungsschutz kreiert, der im Notfall den Wert von Anleihen eins zu eins ersetzen soll, sind CDS inzwischen zu einer Wette verkommen. Die Wette geht für Banken und Hedge-Fonds auf, wenn sie günstig Versicherungsschutz eingekaufen und später zu hohen Prämien Versicherungsschutz anbieten. Die Differenz streichen sie als Gewinn ein. Dabei geht es um einen Markt, für den das US-Abwicklungshaus

The Deposit Trust & Clearing Corporation ein Volumen von knapp 22 Billionen Dollar errechnet hat. Die Hälfte davon entfällt auf die fünf aktivsten Banken: JP Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Deutsche Bank und Barclays sind die größten Spieler, haben Europäische Zentralbank und US-Börsenaufsicht SEC im vergangenen Jahr ermittelt. Handelsblatt und Reuters


Die Wetten gegen Griechenland

Wie Hedgefonds mit der Griechenlandkrise Milliarden verdienen lesen