„Fremde Wasser“ heißt der neue Kriminal-
roman des Stuttgarter Schriftstellers Wolf-
gang Schorlau. Es ist sein dritter Krimi, in
dem der Privatdetektiv Georg Dengler
einen Fall zu lösen hat. Dieses Mal geht es
um die Methoden, mit denen sich deut-
sche und internationale Versorgungsun-
ternehmen den Zugriff auf die Wasser-
rechte sichern. Wolfgang Schorlau hat
sich deshalb intensiv damit auseinander
gesetzt, wie die Wasserversorgung im
wirklichen Leben organisiert und zuneh-
mend umorganisiert wird. Seine Recher-
chen über die Privatisierung und ihre
Folgen hat er hier zusammengefasst.
Diese Geschichte beginnt für mich an einem
Sommerabend 2003 vor den Türen des Stutt-
garter Literaturhauses. Ich kam gerade von
einer Veranstaltung, als mich zwei Frauen
ansprachen, die Unterschriften sammelten.
Ob ich auch unterschreiben würde, fragten
sie. Es gehe dabei gegen den Verkauf der
Stuttgarter Wasserversorgung. Ich lachte und
fand die ganze Sache unglaubwürdig: die
Wasserversorgung verkaufen? Welche Stadt
käme denn auf so eine Idee? Doch die beiden
Frauen blieben hartnäckig: Ob sie mir Unter-
lagen schicken dürften? Ihr Problem sei,
sagte eine von ihnen, dass die meisten Stutt-
garter ihnen nicht glauben oder sich nicht für
dieses Thema interessieren würden. Ich gab
ihnen meine E-Mail-Adresse.
Drei Tage später erhielt ich elektronische
Post, und es stellte sich heraus, dass die
beiden Frauen Recht gehabt hatten. Das
Thema begann mich zu interessieren – auch
als Schriftsteller. Ich recherchierte und be-
griff plötzlich, dass vor meinen Augen in
Deutschland, Europa und in der Welt ein
Kampf um unser wichtigstes Lebensmittel
tobt: das Wasser. Die Berichte, auf die ich
stieß, waren zunächst mit den Namen jener
Städte verbunden, die ihr Wasser für mehr
oder weniger Geld verkauft hatten. Dass sie
damit einen Teil ihrer Seele verloren haben,
haben viele bis heute nicht begriffen.
Die Vorreiterrolle in Europa bei der Priva-
tisierung von Wasser spielte Großbritannien.
Margret Thatcher fasste die bis dahin kommu-
nale Wasserwirtschaft in zehn große Aktien-
gesellschaften zusammen, die 1989 komplett
privatisiert wurden. Thames Water, das Un-
ternehmen, das London versorgt, wurde von
dem deutschen Energieriesen RWE gekauft.
Die Bilanz der britischen Wasserprivatisie-
rung ist verheerend, zumindest aus der Sicht
der Verbraucher: Die Wasserpreise stiegen
von 1989 bis 2000 real um 41 Prozent.
Notwendige Investitionen wurden ausge-
setzt, sodass sich die Anlage- und Wasserqua-
lität verschlechterte. In London versickern
heute zwischen vierzig und sechzig Prozent
des Wassers wegen defekter Leitungen. Für
Thames Water ist die Zuleitung von neuem
Wasser immer noch billiger, als es Leitungsre-
paraturen wären.
Insgesamt hat die Thames Water ein
Riesengeschäft gemacht: 17 Milliarden Euro
konnten allein in dem Zeitraum von 1990 bis
1995 als Dividende an die Aktionäre ausge-
zahlt werden. Dass viele Menschen in den
Außenbezirken von London kaum Wasser
aus Leitungen bekommen, in denen der
Druck nicht mehr stimmt, und dass die
Verschmutzung des Leitungswassers zuge-
nommen hat, spielt vor diesem Hintergrund
eine untergeordnete Rolle. Eine bittere
Pointe ist auch, dass das „frische“ Leitungs-
wasser der Themse nur wenige Meter unter-
halb jener Stelle entnommen wird, an der
das verschmutzte Wasser in den Fluss gelei-
tet wird. Was Großbritannien in diesem Stil
vormachte, haben andere Städte nachge-
macht – auch in Deutschland.
Mit seinem Beschluss vom 29. April 1999
ermöglichte das Berliner Abgeordnetenhaus
die Privatisierung der Wasserbetriebe. Die
meisten Abgeordneten von SPD und CDU
stimmten dafür, die Berliner Wasserwerke an
ein Konsortium des deutschen RWE-Kon-
zerns und der französischen Vivendi (später
Veolia) zu verkaufen. Das waren damals der
zweitgrößte und der drittgrößte Wasserkon-
zern der Welt. Die Folgen der Berliner Was-
serprivatisierung sind gut ausgeleuchtet. Bis
zu ihrem Verkauf waren die Berliner Wasser-
werke mit einem Umsatz von über einer
Milliarde Euro und einem Gewinn von etwa
83 Millionen Euro nicht nur das Juwel der
Berliner kommunalen Betriebe, sondern auch
eine wichtige Einnahmequelle für jene Stadt,
die bekanntermaßen „sexy“, aber arm ist.
Noch 1997 überwiesen die Wasserbetriebe
168 Millionen Euro an die Stadtkasse.
Für Berlin war die Privatisierung der
Wasserwerke fatal. Die Bürger haben dafür
mit zwanzig Prozent Preissteigerung gezahlt,
die Beschäftigten mit Entlassungen und die
Klein- und Mittelstandsbetriebe der Stadt
mit Umsatzeinbrüchen, weil Wartungsleis-
tungen des Leitungsnetzes gestrichen wur-
den. Vor diesem Hintergrund bleibt es ein
Rätsel, was die Abgeordneten bewogen ha-
ben mag, diesem Abenteuer zuzustimmen.
Gerlinde Schermer, eine der wenigen Ab-
geordneten der großen Koalition in Berlin,
die damals gegen die Privatisierung ge-
stimmt haben, sagt auf Nachfrage: Es habe
wohl am gewöhnlichen Charme der Beste-
chung gelegen. Und sie beginnt aufzuzählen,
wer die Mehrheiten hier besorgt habe und
wer dort. Welche Jobs diese Leute danach
erhalten hätten. Sie nennt Namen, und sie
nennt Zahlen, bis mir die Ohren klingen.
Wie sehr die Privatisierung der Wasser-
ressourcen Bestechung und Kriminalität för-
dert, zeigt auch das Beispiel Grenoble: 1989
übernahm das Unternehmen Lyonnaise des
Eaux die Trinkwasserversorgung und Abwas-
serbeseitigung der Stadt. Damit endete in
Grenoble die mehr als hundertjährige Ge-
schichte der öffentlichen Wasserversorgung
mit niedrigen Preisen und guter Qualität. Die
Bürger befürchteten Preiserhöhungen. Sie
schlossen sich zu zwei Bürgerinitiativen zu-
sammen. Es wurde ein langer, erfolgreicher
Kampf. Nachdem sich herausstellte, dass bei
der Übergabe der Wasserversorgung an den
Konzern erhebliche „Vermittlungsgelder“ ge-
flossen waren, kam es zu einem Prozess.
1995 wurden Alain Carignon, früher Bürger-
meister von Grenoble und zu diesem Zeit-
punkt Kommunikationsminister in Paris, und
Jean Jacques Prompsey, ein Vertreter von
Lyonnaise des Eaux, zu vier Jahren Gefängnis
verurteilt. Im März 2002 stimmte der Stadt-
rat dafür, die Wasserwirtschaft wieder in die
Hände der Kommune zu nehmen.
Auch in Kiel hatten sich die Stadtväter
die Angelegenheit wohl anders vorgestellt.
2001 verkauften sie in einem einstimmig
gefassten Ratsbeschluss die Kieler Stadt-
werke an das europäische Tochterunterneh-
men des texanischen Energiekonzerns TXU.
Zuvor waren sie von Bankgutachten kirre
gemacht worden: Die in Deutschland übliche
kommunale Wasserversorgung habe keine
Zukunft mehr, hieß es da. Kiel solle sich mit
einem großen „strategischen Partner“ zusam-
mentun. Im neu entstehenden „Wasser-
markt“ könne die Stadt Kiel dann eine bedeu-
tende Rolle spielen.
Entsprechend hoffnungsvoll klangen da-
nach die Reden der Politiker. Der SPD-Politi-
ker Jürgen Fenske sagte: „Wir haben keine
Angst vor der viel zitierten Globalisierung.
Die Partnerschaft mit TXU bietet eine ausge-
sprochene Wachstumsperspektive, weit über
die Stadtgrenzen hinaus.“ Sein CDU-Kollege
Arne Wulff meinte: „Warum nicht einmal
Hecht im Karpfenteich sein?“ Und der Grüne
Rainer Paternak rechtfertigte den Deal ökolo-
gisch und sozial: „Nicht nur die energetische
Philosophie macht die TXU für die Grünen zu
einem akzeptablen Partner, sondern es gibt
sogar soziale Ansätze.“ Der damalige Oberbür-
germeister Norbert Gansel (SPD) sprach von
der Sicherung vieler Arbeitsplätze und einer
„historischen Entscheidung“.
Neun Monate später war die TXU-Tochter
pleite, und die Kieler Stadtwerke befanden
sich in einer anonymen Konkursmasse, über
die ein Londoner Konkursrichter zu entschei-
den hatte. Derweil verkaufte TXU Grundstü-
cke und Einrichtungen, alles, was nicht niet-
und nagelfest war, entließ Mitarbeiter,
stoppte alle Investitionen und die Vergabe
von Aufträgen an örtliche mittelständische
Betriebe. Die Kieler Bevölkerung und Politik
haben keinen Einfluss auf die Wasserversor-
gung mehr.
Irgendwann landet man bei dieser Tour
durch die Städte ohne eigene Wasserversor-
gung wieder in Stuttgart. Stuttgart ist die
einzige Großstadt in Deutschland, die ihre
komplette Wasserversorgung an einen Ener-
giekonzern verkauft hat, ebenso die Strom-
und Gasversorgung. Keine andere Stadt in
Baden-Württemberg folgte diesem Beispiel.
„Stuttgart könnte jedes Jahr Millionenge-
winne einstreichen, hätte es noch eigene
Stadtwerke“, zitiert die Stuttgarter Zeitung
Johannes van Bergen, den Geschäftsführer
der Sindelfinger Stadtwerke, der es für „krot-
tenfalsch“ hält, kommunale Stadtwerke an
Energieversorger zu verkaufen. Was mag die
Stadträte dazu bewogen haben?
Letztlich bleibt eine zentrale Frage bei all
dieser Geschäftemacherei unbeantwortet:
Was ist kommunale Selbstbestimmung noch
wert, wenn die Städte die Kernaufgaben der
Daseinsvorsorge an die großen Energiekon-
zerne verkaufen? Verschenken sie nicht die-
ses hohe Gut für ein paar schnell wieder
ausgegebene Silberlinge?
Die Argumente für die Wasserprivatisie-
rung klingen zunächst plausibel: Die Aufhe-
bung der kleinteiligen deutschen (und öster-
reichischen) kommunalen Struktur mit ihrer
ortsnahen Wasserversorgung durch örtliche
Quellen und Brunnen führe zur Reduzierung
von so genannten Overheadkosten durch ge-
meinsame Verwaltung, Zentralisierung des
Abrechnungswesens und günstigere Einkaufs-
bedingungen. Privatisierung, heißt es, führe
zu mehr Wettbewerb und somit zu Preissen-
kungen und zu Qualitätsverbesserung. So
plausibel diese Argumente auf den ersten
Blick klingen mögen, sie haben sich als falsch
herausgestellt. In England und Frankreich,
zwei Ländern, in denen die Trinkwasserver-
sorgung weit gehend privatisiert ist, liegt der
Wasserpreis deutlich, das heißt ungefähr
zwanzig Prozent über dem Preis, den die
Bürger in Deutschland bezahlen. Beim Was-
ser wie übrigens auch auf dem Strom- und
Gasmarkt liefern die kommunalen Unterneh-
men den Bürgern in der Regel preiswertere
Leistungen als die großen Konzerne. So ist in
Baden-Württemberg die EnBW, die dem fran-
zösischen Staatskonzern EdF (Electricité de
France) und dem kommunalen Zweckver-
band OEW (Oberschwäbische Elektrizitäts-
werke) mit jeweils 45 Prozent gehört (laut
eines Konsortialvertrags jedoch de facto von
der EdF geführt wird), einer der teuersten,
die kleine Stadt Bietigheim-Bissingen mit
einem eigenen Stadtwerk einer der günstigs-
ten Stromanbieter.
Die europäischen Energieriesen verlassen
sich daher nicht auf die Macht ihrer Argu-
mente. Sie setzen in diesen Tagen verstärkt
auf die Macht der EU-Kommission, die gegen-
wärtig die Kommunen zu einer Privatisie-
rungsstrategie zwingen will. Die Brech-
stange, die die EU dabei benutzt, sieht nicht
sehr gefährlich aus, aber sie hat es in sich: In
Zukunft sollen alle Kommunen, die eine so
genannte Public-Private-Partnership mit pri-
vaten Firmen eingegangen sind, Dienstleis-
tungsaufträge europaweit ausschreiben.
Dazu würde auch die Konzessionsvergabe für
die Wasserversorgung gehören. Es gibt Be-
strebungen in der EU-Kommission und dem
EU-Parlament, auch kommunale Zweckver-
bände einer unionsweiten Ausschreibungs-
pflicht zu unterwerfen. Dazu gehört zum
Beispiel auch der in Baden-Württemberg
sehr populäre Zweckverband Bodenseewas-
serversorgung (BWV).
In der Praxis bedeutet dies, dass kommu-
nale Betriebe, die nach dem Kostendeckungs-
system arbeiten, plötzlich mit Energieriesen
konkurrieren, deren Kriegskassen dank florie-
rendem Strom- und Gasgeschäft prall gefüllt
sind. Angesichts der Geschäftspolitik auf dem
Strom- und Gasmarkt weiß der Verbraucher
allerdings auch aus leidvoller Erfahrung, dass
er bluten wird, wenn diese Konzerne eine
bestimmte, marktdominierende Stellung er-
reicht haben. Diese Marktmacht will ihnen
die EU nun zwangsweise verschaffen.
Die deutschen Städte und Gemeinde und
ihre Verbände protestieren gegen die zwangs-
weise Enteignung öffentlichen Eigentums
und seine Überführung in Konzerneigentum.
Viele andere Verbände folgen. Und doch,
dieser so scharf ausgetragene Kampf um die
Wasserversorgungen der Städte und Gemein-
den gelangt nicht an die Oberfläche des
öffentlichen Bewusstseins. Der Bürger be-
kommt von diesen Entwicklungen erstaun-
lich wenig mit.
1995 verabschiedete das philippinische
Parlament das „Gesetz zur Wasserkrise“, das
der Regierung unter Präsident Fidel Ramos
erlaubte, die bislang öffentliche Wasserver-
sorgung zu privatisieren. Manila ist mit zwölf
Millionen Einwohnern einer der größten und
am schnellsten wachsenden Ballungsräume
in Südostasien. Zwei Clans und zwei interna-
tionale Konzerne teilten sich das Geschäft
mit dem Wasser. Sie zogen einen Strich quer
durch die Stadt. Den Osten übernahm Manila
Water, ein Konsortium, gebildet von einem
US-Konzern und dem Ayala-Clan, der auch
das Immobiliengeschäft kontrolliert. Der
Westen wird von Mayniland beherrscht, das
dem französischen Odeo-Konzern und dem
Lopez-Clan gehört, der bereits das Stromge-
schäft und die TV-Stationen des Landes be-
sitzt. Beide Firmen erhöhten sofort die Was-
serpreise. Im Osten stiegen sie um 500, im
Westen um 700 Prozent. Die zugesagten
Investitionen blieben jedoch aus.
Ein im Auftrag der ARD gedrehter Doku-
mentarfilm zeigt die Folgen. Die Bewohner
der ärmeren Viertel können die Wasserrech-
nung nicht mehr bezahlen. Ihre Anschlüsse,
soweit vorhanden, werden gesperrt. Sie boh-
ren die Wasserleitungen an. Darauf hin sen-
ken die Konzerne den Wasserdruck in den
weniger zahlungsfähigen Vierteln. In den
Leitungen bilden sich Cholerabakterien. Viele
Menschen sterben, andere werden krank.
In der zweitgrößten Stadt von Bolivien, in
Cochabamba, wird die Wasserversorgung auf
Druck der Weltbank 1999 privatisiert. Sie
gehört nun einem Konsortium, das vom ame-
rikanischen Konzern Bechtel geführt wird,
der nun auch weite Teile der irakischen
Wasserversorgung besitzt. Auch in Cocha-
bamba folgte auf die Privatisierung der übli-
che Ablauf. Die Preise wurden erhöht (um
200 Prozent), zugesagte Investitionen ins
Leitungssystem blieben aus. Doch hier protes-
tierten die Bürger. Sie sammelten 60 000
Unterschriften für eine Bürgerabstimmung
über die umstrittene Privatisierung. Die Re-
gierung reagierte hart, schickte Polizei und
Militär. Ein junger Mann wurde erschossen.
Cochabamba verwandelte sich in ein
Schlachtfeld. Als sich mehr als 100 000 Men-
schen auf dem Hauptplatz der Stadt versam-
melten, gab die Regierung nach: Die Wasser-
versorgung ist wieder kommunal verwaltet.
Wer immer wieder von Globalisierung
redet, sollte auch global denken. Stattdessen
kann man im „Handelsblatt“ folgenden Arti-
kel lesen: „Es wird nicht zum Überleben
reichen. Schon im Jahr 2050 braucht die
Menschheit so viele natürliche Ressourcen,
dass sie über zwei Planeten Erde verfügen
müsste.“ Zieht die Zeitung daraus den einzig
vernünftigen Schluss, fragt man sich als Le-
ser, die Verschwendung und Verschmutzung
des Wassers zu beenden? Nein. Sie gibt
stattdessen den folgenden Tipp: „Die lebens-
notwendigen Dinge als Anlageobjekte entde-
cken. Knappheiten und Preissteigerungen auf
diesem Feld scheinen unvermeidlich. Des-
halb gehören bei Rohstoffen nicht nur Me-
talle ins Depot, sondern auch die natürlichen
Ressourcen rund ums Wasser.“
Es ist nun etwas mehr als drei Jahre her,
dass die beiden Frauen vor dem Stuttgarter
Literaturhaus um meine Unterschrift baten.
Aus meinen Recherchen ist mittlerweile ein
Roman geworden. Ein Krimi, was sonst? Das
Geschäft ums Wasser blüht. Dafür bezahlt
am Ende wohl jeder von uns.
Im „Tao te king“ schreibt Laotse: „Höchste
Güte ist wie das Wasser. / Des Wassers Güte
ist es / allen Wesen zu nützen ohne Streit.“
Wem
gehört unser Wasser?
Mit dem wichtigsten Lebensmittel lassen sich gute Geschäfte machen – In vielen Ländern schreitet die Privatisierung der Wasserversorgung voran / Von Wolfgang Schorlau
Berlin
Grenoble
Viele Bürger sind wie abgetaucht: Von den Entwicklungen in der Wasserversor-
gung bekommen sie erstaunlich wenig mit.
Foto
Archiv
Stuttgart
Manila
Cochabamba
Kiel
London
Wochenendbeilage der Stuttgarter Zeitung, Samstag, 17. Februar 2007
BRÜCKE
DIE
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